Region Pardubitz
Suchergebnis
Burgen und Schlösser
(Anzahl: 5)
-
Choltice - Schloss mit der Museumsausstellung und der Kapelle des Hl. Romedius
Die erste schriftliche Erwähnung von Choltice stammt aus dem Jahr 1285, als Beneš von Choltice - ein führender Adliger der Zeit des Königs Wenzel II. genannt wird. Wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Festung zu einem ziemlich großen Schlossobjekt umgebaut, das im Jahr 1620 fünfunddreißig Zimmer hatte. Bis heute blieb das Gebäude mit der Eckbastei im nordöstlichen Teil der Schlossanlage erhalten. Zu einer grundsätzlichen Änderung kam es erst zur Zeit des Romedius Konstantin, der Choltice als seinen Sitz wählte und bald anstatt des alten Schlosses ein neues Barockschloss mit der Kapelle des Hl. Romedius mit reicher Stuckverzierung und Gemälden bauen ließ.
Adresse: Sv. Trojice 1, 533 61, Choltice
-
Kladrau an der Elbe (Kladruby nad Labem) - Schloss und Gestüt
Das Nationalgestüt in Kladrub an der Elbe (Kladruby nad Labem) ist vermutlich das älteste große Gestüt der Welt, heutzutage beschäftigt es sich mit der Zucht der Altkladruber Pferde. Es wurde 1579 gegründet, damals erhob Kaiser Rudolf II. das ursprüngliche Pferdegehege zum kaiserlichen Hofgestüt. Für seinen oftmaligen Aufenthalt ließ sich der Kaiser ein Schloss bauen, über das es die erste Erwähnung aus dem Jahre 1588 gibt. Das einstöckige Schloss wurde im Renaissancestil aufgebaut, während der Jahrhunderte wurde es im Barockstil und im Pseudorenaissancestil rekonstruiert. Das Schloss diente vor allem als Unterkunft für die Gäste, was die große Anzahl der Räume, zwei Küchen, Kammern und Keller bezeugen.
Adresse: 533 14, Kladruby nad Labem
-
Kunetitzer Berg (Kunětická Hora) - Burg
Archäologische Forschungen datieren den ursprünglichen Bau in die Mitte des 14. Jahrhunderts. Zu den größten Umbauten kam es in den Jahren 1491 - 1548 zur Zeit der Herrschaft der Pernsteins, als eine mächtige zweitürmige Burg mit einem ausgeklügelten Befestigungssystem entstand. Am Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg von schwedischen Truppen schwer beschädigt. Erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Burg nach einem Projekt von D. Jurkovič teilweise rekonstruiert. Die Rekonstruktionsarbeiten wurden nach dem 2. Weltkrieg fortgesetzt. Von dieser größten Dominante der Region Pardubicko kann man mit ein wenig Glück sogar die Kämme des Riesengebirges (Krkonoše) sehen.
Adresse: 53352, Staré Hradiště
-
Ostböhmische Museum (Východočeské muzeum) - Schloss und Museum
Die einstige Feste aus dem 13. Jahrhundert wurde im 14. Jahrhundert zu einer gotischen Burg umgebaut. Die Pernsteins ließen die Burg zu einem gotischen Renaissanceschloss umbauen. Im Jahr 1560 kaufte die Königliche Kammer das Schloss und seither diente es nicht mehr als Adelssitz. Das stark verfallene Schloss wurde nach 1918 von einem Museumsverein repariert.
Adresse: Zámek čp. 2, 530 02, Pardubice
-
Zdechovice - Schloss
Ursprünglich eine in der zweiten Hälfte des 14. Jh. erwähnte Festung, später ein Holzschloss, das 1803 nieder brannte. In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zur Zeit der Zierotiner wurde das Renaissance-Schloss erbaut, das in der 2. Hälfte des 18. Jahrhundert zu einem Barockschloss umgebaut wurde. Bei dem Schloss wurde ein teilweise englischer und teilweise französischer Park angelegt, der durch die Pioniertruppe der sowjetischen Armee, die sich hier in den 70er und 80er Jahre des 20. Jahrhundert aufhielt, zerstört wurde.
Adresse: Zdechovice 96, 533 11, Zdechovice
Karte
Koordinate:






Karte drucken
Empfehlen